Trickbetrüger am Telefon: Ruhe bewahren und auflegen
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Typische Maschen:
- Enkeltrick: Betrüger täuschen Verwandte vor, oft mit Sätzen wie „Rate mal, wer dran ist?“ oder „Das ist meine neue Nummer“. Sie fordern Geld wegen angeblicher Notlagen. Künstliche Intelligenz kann Stimmen täuschend echt nachahmen.
- Schockanrufe: Täter geben sich als Polizei, Staatsanwaltschaft oder Klinikpersonal aus und berichten von Notfällen. Sie verlangen unter Zeitdruck Geld oder Wertsachen. Durch Rufnummern-Manipulation (Caller-ID-Spoofing) erscheint oft sogar eine echte Behördennummer im Display.
Wichtig: Behörden und Banken fragen niemals am Telefon nach sensiblen Daten oder Geld.
So reagieren Sie richtig:
- Bei Zeitdruck oder dubiosen Geschichten sofort auflegen
- Verwandte oder Institutionen unter der bekannten Nummer zurückrufen
- Vertrauensperson informieren
- Keine Passwörter, PINs, TANs oder Kontodaten am Telefon preisgeben
- Kein Geld oder Wertsachen an Fremde übergeben
- Betrugsversuche der Polizei melden
- Im Fall einer Datenweitergabe sofort die Sperr-Hotline 116 116 anrufen
Vorbeugen:
- Codewort mit Verwandten und Freunden vereinbaren, um Echtheit zu prüfen
- Telefonnummer aus dem Telefonbuch entfernen oder Vornamen abkürzen
- Familie und Freunde über Betrugsmaschen informieren
Haben Sie noch Fragen?
Wenden Sie sich gerne vertrauensvoll an Ihre Seniorensicherheitsberater der Verbandsgemeinde Kaisersesch:
Telefon: 02653 9996-712
E-Mail: sfs@kaisersesch.de
Ihr Sicherheitsberaterteam

