Zeitungen mit Brille auf einem Tisch

Warnung vor betrügerischen Gewinnspielen

Überschrift

Obwohl die Verwendung des Ortsschildes auf der Karte rechtlich zulässig ist und BurdaDirekt sich damit nicht strafbar gemacht hat, ist Vorsicht geboten. Auf den ersten Blick ist kein Hinweis auf BurdaDirekt zu erkennen, dieser erscheint nur im Kleingedruckten.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg beobachtet diese Masche bereits seit 2023 und gibt folgende Empfehlungen:

  • Entsorgen Sie solche Schreiben und rufen Sie nicht an!
  • Meist gibt es keinen Gewinn; das Gewinnspiel dient nur dazu, an Ihre persönlichen Daten zu gelangen.
  • Sollten Ihnen Verträge untergeschoben werden: Zahlen Sie keinesfalls!
  • Lassen Sie unberechtigte Abbuchungen innerhalb von acht Wochen bei Ihrer Bank zurückbuchen.
  • Widersprechen Sie dem angeblichen Vertrag schriftlich per Einschreiben mit Rückschein und sperren Sie gleichzeitig die Nutzung Ihrer Daten.


2. Fall:

Viele deutsche Haushalte erhalten derzeit betrügerische Post, in der sie als Mitglieder einer EuroJackpot-Spielgemeinschaft begrüßt werden. Gleichzeitig wird eine monatliche Abbuchung von 79 Euro angekündigt. Die Betroffenen bestreiten, jemals einen Vertrag mit dem in Bulgarien ansässigen Unternehmen „DerKundenClub“ abgeschlossen zu haben.

Die Verbraucherzentrale Brandenburg rät in diesem Fall dringend:

  • Ignorieren Sie das Schreiben nicht, sondern widersprechen Sie dem angeblichen Vertrag schriftlich per Einschreiben mit Rückschein.
  • Überwachen Sie Ihr Konto regelmäßig auf unberechtigte Abbuchungen.
  • Erstatten Sie Strafanzeige, falls dennoch Geld abgebucht wird.

Diese Fälle zeigen, wie schnell man Opfer von Betrug werden kann – oft ohne eigenes Zutun. Deshalb unser dringender Appell:

Sprechen Sie diese Vorfälle in Ihrer Familie sowie im Freundes- und Bekanntenkreis an. Unterstützen Sie besonders ältere oder hilfsbedürftige Mitbürger, die in solchen Situationen leicht überfordert sein können.

Melden Sie Betrugsversuche auch der Polizei, selbst wenn kein Schaden entstanden ist. So erhält die Polizei einen besseren Überblick über aktuelle Maschen und kann gezielter gegen die Täter vorgehen.

Haben Sie noch Fragen?
Wenden Sie sich gerne vertrauensvoll an Ihre Seniorensicherheitsberater der Verbandsgemeinde Kaisersesch:

Telefon: 02653 9996-712
E-Mail: sfs@kaisersesch.de

Ihr Sicherheitsberaterteam

 

 

 

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