Achtung vor „Quishing“ –
Betrug mit manipulierten QR-Codes
Überschrift
Aktuell warnen Verbraucherschützer vor Quishing, insbesondere bei Verkäufern auf Kleinanzeigen-Portalen.
Die Masche: Betrüger kontaktieren Verkäufer über den Chat des Portals, geben sich als Käufer aus und senden ein Foto einer angeblichen Zahlungsbestätigung mit einem QR-Code. Angeblich soll der Verkäufer so per Scan die Käuferschutz-Zahlung des Portals („Sicher bezahlen“) bestätigen. Wer den QR-Code scannt, gelangt jedoch auf eine betrügerische Webseite und wird aufgefordert, Kreditkartendaten einzugeben. So verlor erst kürzlich eine Verkäuferin 5.000 Euro!
Wo werden manipulierte QR-Codes sonst noch eingesetzt?
- In E-Mails, Briefen, Plakaten, Flyern oder Strafzetteln
- Überklebte QR-Codes an öffentlichen Geräten wie Parkautomaten oder Ladesäulen
Tipps zum Schutz:
- Scannen Sie nur QR-Codes von vertrauenswürdigen Quellen.
- Informieren Sie sich vor dem Kauf oder Verkauf auf Kleinanzeigen-Portalen genau über den Bezahlvorgang.
- Nutzen Sie nur QR-Scanner mit Sicherheitsfunktionen, die verdächtige Webseiten erkennen und melden.
- Prüfen Sie immer die Internetadresse: Ist es die offizielle Seite? Ist die Rechtschreibung korrekt? Wirkt die Seite seriös?
- Halten Sie Ihre Sicherheitssoftware stets auf dem neuesten Stand.
- Seien Sie besonders vorsichtig bei unerwarteten QR-Codes in E-Mails, SMS oder auf Plakaten.
Bleiben Sie wachsam!
Der beste Schutz vor QR-Code-Betrug ist Vorsicht und gesundes Misstrauen.
Haben Sie noch Fragen?
Wenden Sie sich gerne vertrauensvoll an Ihre Seniorensicherheitsberater der Verbandsgemeinde Kaisersesch:
Telefon: 02653 9996-712
E-Mail: sfs@kaisersesch.de
Ihr Sicherheitsberaterteam

